Umgang mit anderen und sich selbst

Die gute Qualität der Interaktion zwischen TherapeutIn und KlientIn ist wesentlich für den erfolgreichen Verlauf einer Behandlung. Der Fokus dieses Moduls beruht auf dem empathischen Verhalten. Mit anderen umgehen setzt voraus, dass wir bereit sind, mit uns selbst umgehen zu lernen. Umgang heisst Kommunikation auf allen Ebenen, vom Kopf durchs Herz zum Bauch. Dieser Prozess des Lernens soll dauernd im Fluss bleiben.

Das Seminar ist praxisorientiert konzipiert und hat neben dem theoretischen Anteil Platz zum Üben und Experimentieren.

Kursinhalt:

  • Typologisieren ohne zu schubladisieren – Einführung in Typologiensysteme, basierend auf Drei-, Vier- (C.G. Jung) und Fünf-Faktoren-Modell (Big Five)
  • Arbeit mit Typologien, Archetypen und Mustern, z. B. mit dem Dramadreieck
  • Wahrnehmung bei sich und den Klienten
  • Ist Intuition lernbar?
  • Prozessmodell «systemische Schleife», Hypothesen bilden, Reflexion, Feedback und Beobachtungskategorien
  • Die Kunst der Gesprächsführung festigen
  • Aufbauende Fragetechniken in der Prozessbegleitung des Klienten. Wir vertiefen und üben die Kunst des konstruktiven Fragestellens.
  • Feedback und Konfliktarbeit, Schule des Wünschens, angelehnt an Rosenberg
  • Die Dynamik der Trauerarbeit
  • Arbeit mit persönlichen Grenzen
  • Fokussieren
  • Ressourcen von KlientInnen erkennen und mobilisieren
  • Raum für Reflexion: Wie erlebe ich mich, wie erlebe ich meine Umgebung?
  • Themen aus der eigenen Praxis
  • grundlegende Begriffe der Soziologie, welche in der Arbeit mit anderen Menschen und Gruppen den Blickwinkel zu Verständnis und Integration erweitern

Lernziele: Sie sind in der Lage,

  • den Zusammenhang von Umgang mit sich selbst und dem Umgang mit anderen in Bezug auf die praktische Arbeit mit der eigenen Methode zu erläutern,
  • die Ausgangspunkte der Persönlichkeitspsychologie und dessen wichtigste Modelle zu beschreiben,
  • die systemische Schleife, Fragetechniken, Feedbackmethoden und Konfliktlösungsstrategien situationsbezogen anzuwenden,
  • Gespräche adressatengerecht und zielorientiert zu führen und sie zu reflektieren,
  • den eigenen Prozess, den Umgang und die persönlichen Interaktionsstrategien zu beobachten, zu beschreiben und zu reflektieren,
  • die vorgestellten Umgangs- und Gesprächsführungsstrategien und -methoden in konkreten, aktuellen Klientensitzungen umzusetzen,
  • im Bewusstsein ihrer Rolle und Verantwortung gegenüber KlientInnen ethisch und zielorientiert zu handeln,
  • sich selbst sowie die eigenen Stärken und Grenzen realistisch einzuschätzen.

Voraussetzungen: Shiatsu-Diplom oder Diplom einer anderen Komplementärtherapie oder in Ausbildung zur Komplementärtherapeutin, zum Komplementärtherapeuten

spacer

Umgang mit anderen und sich selbst
(Kurs Nr. 10TM 6)

Daten: 22.–23. Oktober, 12.–13. November und
3.–4. Dezember 2010
Freitag 9:30–13, 14:30–17:30 Uhr,
Samstag 9:30–13 Uhr
Stunden: 30 Kontaktstunden und 15 Lernstunden
Leitung: Arie Malcus, Coach und Teamcoach, systemische Organisationsberatung, NLP Master Practitioner
Kursort: 
Ko Schule für Shiatsu, Enzianweg 4, 8048 Zürich
Kosten:
CHF 780.– für Ko-StudentInnen, Ko-Diplomierte und SGS-Mitglieder
CHF 870.– für Externe
inkl. Kursunterlagen

spacer

Jetzt anmelden