Informationen zum Validierungsverfahren Komplementärtherapie mittels Passerelle KT

Ganz frisch, vom letzten Montag seien sie, die Informationen zum Branchendiplom Konplementärtherapie der OdA KTTC (Orgsanisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie), meint Veronika Rüfenacht, die Delegierte für die Shiatsu Gesellschaft Schweiz in Xund und Oda KTTC und informiert über Sinn und Zweck des Branchendiploms, über die Vorarbeit von 211 therapeutischen Berufen und ihren Verbänden, um endlich ein anerkannter Beruf zu werden.

Diese 211 haben den Dachverband Xund gegründet, maximal 2 Berufe wurden von Bern bewilligt. Also schied man Alternativmedizin von Komplementärtherapie, um für die beiden je einen eigenen Beruf zu definieren. Anforderungen für den Beruf KomplementärTherpeut Fachrichtung Shiatsu wurden definiert. Wer den Nachweis erbringen kann, diese Anforderungen zu erfüllen, erhält das Branchendiplom und ist damit einen Schritt weiter zum Eidg. anerkannten Berufsdiplom - dessen Kommen allerdings noch in den Sternen steht, weil hier das Bundesamt für Bildung und Technologie, das Bundesamt für Gesundheit und die Kantonalen Gesundheitsdirektionen mitreden werden.

Die Arbeit der OdA KTTC ist also hartes Brot und fast ein Kampf mit Windmühlen. Als nächstes wird in Bern eine Stakeholderanalyse und ene Funktionsanalyse ausgearbeitet werden müssen, bevor sich der Prozess einen Schritt weiter in Richtung anerkannter Beruf bewegt.

Das Branchendiplom
Diplomierte ShiatsutherapeutInnen können sich mittels Validierungsverfahren (genannt Passerelle KT) das Branchendiplom KT erwerben. Veronika Rüfenacht erläutert den Prozess und zeigt das Dossier, das man mit seinen Belegen zu erstellen hat. Wer sich zum Validierungsverfahren anmeldet, erhält eine CD-Rom mit allen Informationen und einem Einzahlungsschein über 1300 Franken. Lange Wartezeiten gibt es keine, man durchläuft die Passerelle in 4 Monaten. Gut, wer seine Belege schön geordnet zur Hand hat, sonst wird der erste Schritt - das Erstellen des Dossiers - zur Qual. Zwischen 60 und 120 Stunden Aufwand allein dafür müsse schon gerechnet werden.

Wer diesen Weg auf sich nimmt, erhält aber auch etwas. So zählt die Passerelle KT als ein die ganzes Jahr Fortbildung. Das Bewusstsein über die eigene Handlungskompetenz werde geschärft, betont die Shiatsutherapeutin, die eigene Berufsbiografie sei aufgearbeitet und man habe eine persönliche Standortbestimmung. Zudem erstarke die Identität durch den Austausch mit anderen Methoden. Und last but not least erhalte man einen gesamtschweizerischen Branchenabschluss.

Auch wenn man heute noch nicht abschätzen kann, wann der Zug "Beruf Shiatsu" ankommen wird, der Zug fährt jedenfalls. Alle, die das Validierungsverfahren mittels Passerelle KT machen und das Branchendiplom erlangen, unterstützen mit ihrem Obolus die Arbeit der OdA KT und die Finanzierung der nächsten notwendigen Schritte. Veronika Rüfenacht will über ihren Einsatz als Delegierte im Xund und OdA KT hinaus noch mehr tun - sie schliesst ihr Referat, indem sie allen Hilfe zusagt beim Dossier erstellen.

 

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