Hiron Shiatsu

Hiron Nozaki (Bild) wurde 1929 als Sohn eines blinden Moxa- und Shiatsu-Arztes in Japan geboren und erlernte von ihm die Kunst des Shiatsu. In den 80-er Jahren kam er nach Europa und in die Schweiz und gründete 1990 die Ko Schule für Shiatsu. 2006 verstarb der Shiatsu- und Akupunktur-Meister im Alter von 77 Jahren.

Hiron orientierte sich bei seiner Arbeit stark an der traditionellen Shiatsu-Lehre. Im von ihm durch langjährige Erfahrung entwickelten Hiron Shiatsu legte er grossen Wert auf die Intuition, auf Schauen und Wahrnehmen.

Schwerpunkt im Hiron Shiatsu bilden die Körperbetrachtung und deren Deutung und darauf aufbauende Behandlungen. Zentral ist der körperliche und seelische Ausgleich von Ungleichgewichten. Gearbeitet wird zudem nach dem Prinzip der Entsprechungen – an Händen, Füssen, im Gesicht und am ganzen Körper. Verbindungstechniken und diverse Klopf- und Schütteltechniken – altüberlieferte Do-in-Techniken – finden ebenfalls Anwendung.

Hiron Shiatsu umfasst verschiedene belebende und entspannende Fussmassage-Techniken, die Arbeit an der Wirbelsäule, Beinlängenausgleich und – als Besonderheit – auch den Einsatz der eigenen Füsse. 

Im heute vermittelten Hiron Shiatsu spielt die Achtsamkeit den Menschen und dem Leben gegenüber eine grosse Rolle, aber auch das Ausgleichen der Polaritäten Yin und Yang – des weiblichen und männlichen Prinzips. Erlernt wird die Kombination von Verstand, Vorstellung, Gefühl und Intuition, die mit in die Behandlung fliessen, ebenso wie verschiedene Möglichkeiten den Einbezugs von Umweltfaktoren wie Jahreszeiten, Wetterlagen und auch Tagesform.

Hiron verstand es stets, seinen Schülern das Vertrauen in die eigenen intuitiven Fähigkeiten zu vermitteln. Die Ko Schule für Shiatsu setzt diese Tradition fort.

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