Sabrina Fink erzählt

Vor Beginn meiner Shiatsu-Ausbilung war ich in einer internationalen Investment Bank angestellt. Mein erster Kontakt mit Shiatsu hatte ich nach einem Burnout. Shiatsu war ein Teil meiner Genesungstherapie. Bereits nach meiner ersten Sitzung hat mich Shiatsu begeistert.

Die Wirkung auf mich und die Techniken habe ich als sehr spannend empfunden. Mein Gedanke war: Das will ich auch können! Ich habe mich in dieser Rolle gesehen und mir das auch zugetraut. Nach meiner Arbeitsunfähigkeit habe ich nach einer sinnvollen Tätigkeit gesucht, bei der ich etwas bewirken kann. Eine Tätigkeit, bei der ich Erfüllung finde und mein Wesen und meine Persönlichkeit mit einbringen kann. Der Mensch in seinem Ganzen hat mich schon immer interessiert. Und die Tatsache, dass man mit Berührungen etwas Gutes tun kann, hat mich schlussendlich dazu bewogen, die Ausbildung zur Shiatsu-Therapeutin zu beginnen.

Ich habe mich entschieden, meine Ausbildung an der Ko Schule zu machen. Überzeugt hat mich die herzliche und familiäre Atmosphäre, die erfahrenen und fachkompetenten Dozenten, die Räumlichkeiten und die damalige Sekretärin Melanie Kreuzer, die eine Freundin von mir ist. Aus all diesen Gründen kann ich die Ko Schule weiterempfehlen. Der Schulalltag an der Ko Schule ist zudem sehr angenehm, unkompliziert und herzlich. Wie eine kleine grosse Familie.

Während meiner Ausbildung zur Shiatsu-Therapeutin arbeite ich Teilzeit, wodurch mir immer auch genügend Zeit für anderes bleibt. Durch die Ausbildung lerne ich neue Seiten an mir kennen. Sie bringt mich persönlich und emotional weiter und fördert meine Weiterentwicklung in jeglicher Hinsicht. Die Ausbildung bringt mich auch insofern weiter, dass ich besser mit dem Thema Burnout umgehen kann. Ich spüre mich heute besser und nehme mich auch besser wahr.

Am meisten Spass am Studium machen mir durchwegs die praktischen Arbeiten an Klientinnen und Klienten bzw. Mitstudierenden. Herausfordernd sind für mich jeweils die Gruppenarbeiten und die theoretischen Arbeiten wie z. B. Fallstudien schreiben. Als schwierig empfinde ich auch meine zum Teil fehlende Selbstdisziplin und meine Ungeduld. Durch gewisse lange Pausen zwischen den verschiedenen Modulen oder Übungsabenden komme ich in Gefahr, den Faden zu verlieren. Wenn ich nicht immer dranbleibe und viel übe, wird es sehr schwierig.

In naher Zukunft – nach Abschluss zur dipl. Shiatsu-Therapeutin, wäre mein Ziel, Shiatsu als meinen Hauptberuf auszuüben. Ich bin mir jedoch auch bewusst, dass es Jahre dauern kann, bis man wirklich davon leben kann.

"Der Schulalltag an der Ko Schule ist sehr angenehm, unkompliziert und herzlich. Wie eine kleine grosse Familie."

Sabrina Fink ist seit 2014 in der Shiatsu-Ausbildung an der Ko Schule.