Subventionierung von Ausbildungen an der Ko Schule

Ab dem 1. Januar 2018 erhalten Absolvierende von vorbereitenden Kursen auf eidgenössische Prüfungen eine einheitliche finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand. Der Bundesrat hat am 15. September 2017 im Rahmen der Berufsbildungsverordnung grünes Licht für das Vorhaben gegeben, welches nun definitiv in Kraft treten kann. 

Die wichtigsten Rahmenbedingungen für Studierende der Ko Schule haben wir hier zusammengefasst: 

Die Grundlage für die Auszahlung der Beiträge bildet die Meldeliste der vorbereitenden Kurse. Diese Liste kann auf der Seite des SBFI gefunden werden. Die Ko Schule für Shiatsu hat frühzeitig sichergestellt, dass ihre Aus- und Fortbildungskurse (Methode Shiatsu, Tronc Commun, Praktikum, Supervision) auf die Meldeliste gesetzt wurden. Tritt am 1. Januar 2018 die Verordnung in Kraft, können auch Kurse, welche bereits 2017 besucht wurden, für das Subventionsgesuch eingereicht werden.

Die Subventionierung erfolgt einkommensunabhängig und wird den Studierenden direkt durch den Bund ausbezahlt. Voraussetzung für die Auszahlung ist die Teilnahme an der Höheren Fachprüfung, unabhängig vom Prüfungserfolg. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Gesuchsteller zum Zeitpunkt, zu dem sie über das Bestehen oder Nichtbestehen der Höheren Fachprüfung informiert werden, in der Schweiz ihren Wohnsitz haben müssen. 

Wichtig: Auch Studierende, die ihre Ausbildung bereits vor 2017 an der Ko Schule begonnen haben, können für alle Kurse, welche sie ab 2017 im Rahmen der Ausbildung besuchen, eine Subvention beantragen. 

Es ist vorgesehen, die vorbereitenden Kurse mit bis zu 50 % zu subventionieren. Die Obergrenze liegt für höhere Fachprüfungen bei total 21‘000 Franken, wobei die Summe der anrechenbaren Kursgebühren höher sein muss als 1‘000 Franken.

Die Auszahlung erfolgt erst nach der Teilnahme an der Höheren Fachprüfung. Der Bund geht davon aus, dass die Studierenden ihre Ausbildung selber finanzieren können. In Diskussion ist die Ausarbeitung einer Überbrückungsfinanzierung. Diese soll in Ausnahmefällen, sofern ein entsprechender Bedarfsnachweis vorliegt, eine Vorfinanzierung durch den Bund ermöglichen. 

Gut zu wissen
Aktuelle Informationen zum Entscheid des Bundesrates vom 15. September 2017 finden Sie hier
Für weitergehende Informationen empfehlen wir die Seite des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI