Unterrichtsmethodik

Unsere Schule steht mit Herz, Präsenz und Klarheit für eine professionelle Ausbildung und persönliche Begleitung sowie für qualifizierte Fortbildungen. Dabei ist es uns wichtig, dass jede und jeder Einzelne den persönlichen Zugang zur Materie findet und somit den eigenen Weg, dieses Wissen umzusetzen. 
 

Die Studierenden sollen durch die Ausbildung befähigt werden, berufliche Situationen erfolgreich zu bewältigen. Die Schulung der dafür notwendigen Kompetenzen liegt der Ausbildung an der Ko Schule zugrunde. 

Der Kompetenzerlangung basiert auf verschiedenen Arten von Wissen: 

  • ​Theoretisches Wissen (deklaratives Wissen) 
  • Routiniertes Können (prozedurales und sensomotorisches Wissen) 
  • Erfahrungen und Erinnerungen an Erlebtes (situatives Wissen) 

Bei der Bewältigung von konkreten Aufgaben werden die verschiedenen Arten von Wissen kombiniert angewandt. Das rational Gelernte wird durch Erleben und Umsetzen in das Netz von Erinnerungen eingebunden. Dies dient wiederum als Grundlage für weitere Anwendungssituationen. Sobald die oben genannten Arten von Wissen vereint und erprobt sind, ist die Basis gelegt für die Anwendung in Situationen mit erhöhtem Druck. Das Mobilisieren der Ressourcen und des Wissens benötigt Zeit, weshalb dieser Vorgang im Unterricht von unseren Ausbildenden individuell unterstützt wird. 

Für die Gestaltung des Lernens und Lehrens ist es wichtig zu erkennen, dass die Studierenden die Ressourcen nur dann situationsgerecht anwenden können, wenn die praktische Ausbildung einen hohen Stellenwert erhält und bei der Vermittlung der Ressourcen immer wieder auf Anwendungssituationen hingewiesen wird. Die Studierenden sollen die Ressourcen mit möglichst vielen Anwendungssituationen verknüpfen und dadurch verankern können. Das Praktikum KT bietet dazu ein erprobtes Umsetzungsfeld. 

Die Studierenden wenden Handlungsanweisungen an, mit denen sie Erfahrungen sammeln. Über je mehr Erfahrungen sie verfügen, desto mehr basiert ihre Handlungskompetenz auf dem situativen Wissen und auf der Reflexion anhand von bewährten Konzepten. 

In der Ausbildung werden sowohl Kompetenzen geschult, die vollständig aufgebaut werden, wie auch solche, für die in einem ersten Schritt lediglich das Fundament angelegt wird, die sich aber erst später vollständig herausbilden. Für eine kompetenzorientierte Prüfung wird für jede Kompetenz ermittelt, ob sie genügend ausgeprägt oder in geeigneter Form vorhanden ist. Fachpersonen als ExpertInnen beobachten die Studierenden beim Bewältigen einer realen Berufssituation und entscheiden anschliessend, ob die zu Prüfenden die gestellten Aufgaben zufriedenstellend zu erfüllen vermögen. Je nach Prüfung kann zur Unterstützung der Beurteilung ein Kriterienkatalog verwendet werden. 


Mehr über den Geist der Ko Schule erfahren Sie in unserem Ausbildungskonzept